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Elio 06

Eigentlich wollte eine unserer Helferinnen nur ihr Auto tanken als sie Elio auf der Straße an der Tankstelle erblickte.
Sofort holte sie eine Leine aus dem Auto um ihn einzufangen und die Angestellten der Tankstelle halfen ihr dabei.
Ein älterer Kunde der Tanstelle rief der Gruppe noch nach, dass sie den Hund nie kriegen werden.

Aber falsch gehofft, Elio lies sich schnell einfangen, denn alle Helfer haben gut und ruhig zusammen gearbeitet.

Die Angestellten der Tankstelle berichteten uns, dass Elio am Samstag von jemanden, der im Gelände hinter der Tankstelle Pilze sammelte aus einem Käfig befreit wurde. Er saß in diesem verdreckten Käfig ohne Wasser und Futter, wohl zum Sterben zurückgelassen. Der Pilzesammler hat den Käfig aufgebrochen und ihn laufen
lassen.

Die Mitarbeiter der Tankstelle hatten angefangen ihn mit Wasser und Futter zu versorgen und waren froh, dass wir uns nun seiner annahmen.

Der Zustand von Elio lässt darauf schließen, dass er schon ewig in diesem Käfig ohne Wasser und Futter gesessen hat und ihn nur ein unbändiger Lebenswille hat überleben lassen.

Beim Tierarzt wollte Elio gar nicht aus dem Auto steigen, er hatte sich tief in die Decken gekuschelt und wahrscheinlich noch nie so kuschelig gelegen.

Elio ließ alle Untersuchungen beim Tierarzt geduldig über sich ergehen und fing sogar an mit der Rute zu wedeln.

Wie wir uns schon dachten, ist er Leishmaniosis positiv, vielleicht hat sein ehemaliger Besitzer dieses auch erkannt und wollte ihn deswegen qualvoll sterben lassen.

Wir werden uns nun um Elio kümmern und hoffen, dass er bald wieder auf seine Pfötchen kommt.

Liebe Grüße
Ihr/Euer Julia-Team


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Wer unsere Notfellchen unterstützen möchte, kann gerne an folgendes Bankkonto spenden:

Spendenkonto:

Zypernpfoten in Not e.V.

Sparkasse Südholstein

Verwendungszweck: Notfellchentopf

Konto 510 474 844

BlZ 230 510 30

IBAN DE36 2305 1030 0510 4748 44

BIC NOLADE21SHO

FortunaPapa 02Der Sommer war lang bzw. hält immer noch an, da uns die Tage immer noch Temperaturen von über 30 Grad bescheren. Normalerweise wird es ab September kühler, aber nichts ist mehr, was das Wetter angeht, wie es mal war.

Leider hat uns dieser Sommer mehr Hunde als bisher zu uns gebracht, die unsere Notfallhilfe benötigten.

Insgesamt ist die Situation der Anzahl der ausgesetzten Hunde auf Zypern inzwischen außer Kontrolle.


Die Zahl der streunenden Hunde, die keine Aufnahme in den Tierheimen mehr finden, wird täglich größer.

Die Tierheime sind voll und leider können viele keine Hunde mehr aufnehmen, weil sie
ueberfüllt sind oder weil sie aus finanziellen Gründen oder einfach aus Mangel an freiwilligen Helfern nicht mehr können. Einige schließen aus diesen Gründen sogar ihre Tore für immer.

Um so dankbarer sind wir über Ihre/ eure Spenden für unseren Notfellchentopf, der es uns ermöglicht Tieren, die intensive tierärztliche Hilfe benötigen, umgehend zu helfen.

WhatsApp Image 2022 09 10 at 21.55.22 1Inzwischen ist der Sommer fast vorbei, obwohl in diesem Jahr der September bei uns immer noch sehr heiße Temparaturen liefert. Die vielen heißen Wochen haben bei allen Helfern ihre Spuren hinterlassen.

Am Mittwoch kam wieder ein bis zum letzten Winkel gefüllter Spendencontainer und die Freude über den Inhalt mobilisierte bei allen Helfern die letzten Reserven.

Nach vier Stunden ausladen bei über 40 Grad in der Sonne war es vollbracht und die vielen
tollen Schätze waren ausgeladen.

Wir haben wieder viel Futter, Leinen, Halsbänder, Geschirre, Geschenke für unsere Hunde, Decken, Handtücher und vieles mehr bekommen.

Gerade unsere Vorräte an Decken für den Winter waren inzwischen fast aufgebraucht, aber nun brauchen wir die kalten Wochen nicht mehr zu fürchten.

Wir haben wieder viele Fotos gemacht und hoffen, dass alle ihre Spenden auf den Fotos erkennen werden. Als alles entladen war und auch unsere Jungs ihre Überraschung gefunden hatten, waren alle komplett platt, aber überglücklich.

ForrestDSCF0258 hat uns mit Kevin im Tierheim besucht und wir haben uns sehr gefreut zu sehen wie gut es ihm nach seiner schweren Operation wieder geht.

Forrest musste ein Teil seiner entzündeten Lunge und eine Rippe entfernt werden und es dauerte ein wenig bis er wieder fit war.

Nur hat er nicht mehr die selbe Ausdauer wenn er rennt und spielt wie andere Hunde, Kevin muss immer ein Auge darauf haben, dass er sich nicht übernimmt. Auch muss er immer mal wieder zum tierärztlichen Check up.

Forrest liebt seinen Pflegepapa, die Beiden haben auch eine Menge zusammen durchgemacht und er wird auch bei Kevin bleiben, da Kevin ihn als Dauerpflegi aufgenommen hat.
Darüber freuen wir uns sehr, und auch Forrest ist sehr glücklich, dass er bei Kevin bleiben darf.

Bei seinem Besuch im Tierheim merkt man ihm immer noch die fehlende Sozialisierung beim Züchter, der ihn abgegeben hat, an.

Menschen und Situationen, die er nicht kennt, geht er erstmal aus dem Weg und hält sich lieber im Hintergrund. Nur bei der Begegnung mit anderen Hunden ist er ohne Scheu.

Nach einem Vormittag im Tierheim ist Forrest wieder freudig zu Kevin ins Auto gestiegen und nach Hause gefahren.

Liebe Grüße
Ihr/Euer Julia-Team

Roza Welpen 1Roza ist eine der Hündinnen, die wir im Mai zusammen mit dem Veterinäramt aus dem Hoarder Haus befreien konnten. Beim Tierarzt sahen wir schnell, dass Roza schwanger ist.

Auch Roza stand natürlich von der Aktion unter Schock und musste sich erstmal an ihre neue Situation gewöhnen und verstehen, dass sie nun nicht mehr mit vielen anderen Hunden in einem stinkenden und vermüllten Haus leben muss.
Sicher hätten einige ihrer Kinder auch die Geburt in diesem Umfeld nicht überlebt oder wären später krank geworden und gestorben. Um kein Risiko einzugehen, durfte Roza bis zu der Geburt ihrer Kleinen bei unserem Tierarzt bleiben und schenkte am 19. Juni fünf Mädchen und drei Jungen das Leben.

FortunaPapa 00Wir erhielten einen Notruf vom Veterinäramt und wurden um dringende Hilfe gebeten.
Die Inspektoren des Vetamt mussten sofort zwei Hunde beschlagnahmen, wussten aber
nicht wohin mit ihnen. Es gibt keine staatlichen Tierheime auf Zypern, alle Tierheim werden ausschließlich von freiwilligen Helfern betrieben.

Somit bleibt dem Vetamt nur die nächstgelegene Tötungsstation, wenn sie Hunde aus
schlechter Haltung holen wollen/ müssen. In der Regel sind aber diese Stationen bereits überfüllt und die Gemeinden, die diese Käfige bereithalten müssen, nicht begeistert, wenn sie auch noch Beschlagnahmunsfälle dort unterbringen müssen.

Für Fortuna und Pepa wäre eine Tötung nicht mal eine Option gewesen, ganz beosonders nicht für Fortuna, sie hätte dort mit Sicherheit kaum eine Woche überlebt.

Auch wollte das Vetamt sie auf keinen Fall dort unterbringen, sondern in sicheren Händen wissen.

Natürlich konnten sie die Hunde sofort zu unserem Tierarzt bringen. Uns wurde bereits am Telefon gesagt, dass einer der Hunde in einem ganz besonders schlechten Zustand wäre und auch dem anderen Hund ging es nicht besonders gut.

Als wir Fortuna sahen, schossen uns sofort die Tränen in die Augen und wieder stellten wir uns die Frage, die sicher auf Ewig unbeantwortet bleibt, wie können Menschen Tieren nur so etwas antun?

Katryn 1

 

Bis auf Kalu haben alle Kinder von Kathryn inzwischen ihre Familien gefunden, und auch Kalu konnte eine Pflegestelle in Deutschland finden. Alle Familien berichten uns, was für tolle Hunde Kathryns Kids sind und wie lieb alle sie haben.

Während es allen Welpen von Kathryn super gut geht, hatte Kathryn leider nicht viel Glück. Kathryns 'unrundes' Gangbild fiel uns auf und leider hat die Untersuchung ergeben, dass ihr linker Hüftkopf nicht mehr in der Pfanne liegt. Wie das passiert ist, kann uns Kathryn leider nicht erzählen.

Anelia 02

 

Wir stellten immer wieder fest, dass Anelia zeitweise linksseitig humpelte. Anelia ist eine super liebe und fröhliche Huendin, die es liebt zusammen mit den Helfern im Auslauf zu sein und dort mit ihnen zu spielen und zu toben. Unser erster Verdacht war natürlich, dass sie sich beim Spielen vielleicht das Bein überdehnt hat. Doch das Humpeln trat immer wieder auf, mal mehr, mal weniger und auch immer mal für eine Zeit nicht.

Die tierärztliche Untersuchung und auch die Röntgenbilder zeigten uns, dass ihr linker Hüftknochen eine leichte Fehlstellung hat und dafür sorgt, dass sie immer mal wieder Schmerzen hat, aber nicht durchgehend.

Ein Eingriff ist nicht nötig. Das Allerbeste für Anelia wäre, ein Zuhause zu finden, welches nicht zu aktiv mit ihr ist und darauf achtet, dass sie nicht zu lange Spaziergänge macht, sie mit Kopfarbeit auslastet und darauf achtet, dass sie nicht übergewichtig wird.

FotoJet 5Columbiana und Tania wurden in einem Dorf nahe Limassol entdeckt.
Beide waren sehr ängstlich. Ihre Finder brauchten ein paar Tage bis sie beide einfangen konnten und setzten dann ihren Notruf an uns ab.

Es kamen zwei sehr geschwächte Hunde bei unserem Tierarzt an. Columbiana bestand nur noch aus verkrusteter Haut und wie nicht anders zu erwarten war ihr Leishmaniose Test positiv.

Auch Tania konnte sich nur schwer auf den Beinen halten, ihr Fell war ebenfalls sehr verdreckt und sie hatte überall Wunden. Tania brauchte eine Bluttransfusion, ihr Leishmaniose Test war negativ.

Beide Hunde blieben einige Zeit bei unserem Tierarzt und wurden liebevolle behandelt und aufgepäppelt.

Columbiana hatte das große Glück in eine Pflegestelle wechseln zu dürfen, denn sie musste täglich gebadet werden und die Hitze und der Staub im Tierheim hätten ihren Heilungsprozess sehr in die Länge gezogen.

Es ist unglaublich, in welch kurzer Zeit sich Columbiana erholt und sich auch ihr Fellzustand normalisiert hat. Inzwischen ist sie eine fröhliche Hündin, die sogar schon spielt. Ihre Blutwerte haben sich insgesamt so stark verbessert, dass wir in Kürze mit ihrer Milteforan Behandlung beginnen können.

Tania konnte inzwischen ins Tierheim wechseln und sich dort erholen. Sie hatte immer wieder einen geschwollenen Bauch, es war aber nicht genau zu erkennen, woran das lag, trächtig war sie nicht. Für eine Operation war sie bis letzte Woche noch zu schwach, nun ergaben aber die Blutergebnisse, dass wir es wagen konnten.

Santa 00Immer wieder schwoll Santa's linke Halshälfte an und wir konnten uns nicht erklären warum.
Die tierärztliche Untersuchung hat leider ergeben, dass in einfachen Worten erklärt, seine Drüsen auf der linken Seite, die den Speichel produzieren, stark beschädigt sind.

Wie es zu dieser Beschädigung kam, wissen wir natürlich nicht. Aber vielleicht erklären sich hier die großen Ängste, die er anfänglich vor uns Menschen hatte. Denn so etwas kann auch durch einen kräftigen Tritt verursacht werden.

Leider gab es keine Heilung und Santa musste in einer Operation die komplette Drüse auf der linken Seite entfernt werden.

Santa hat die Operation gut überstanden, ist nun wieder im Tierheim und erholt sich gut. Er darf nur nie wieder ein Halsband tragen und muss ausschließlich mit Geschirr geführt werden, da auf der linken Seite kein Druck mehr entstehen darf.

Dieses Handycap wird seine Chancen eine Familie zu finden leider nicht erhöhen.


Liebe Grüße

Ihr/Euer Julia-Team

   

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