Login

   

     Kontakt   Impressum  Datenschutz  

Header-ZpfotenIIIIIII

   
   
   
   
   
   

! So können Sie helfen !

Herzpfote

 

! Familie gesucht !

Mischling aus Zypern sucht seine Familie.

Nancy sucht ihre Familie

!!! Flugpaten gesucht !!!

Flight SponsorshipII

Pflegestellen gesucht 

PS Gesucht

20150704 100232

Am Samstag den 04. Juli 2015 sind wir früh morgens in eine andere Tötungsstation, mit im Durchschnitt 15 Hunden gefahren.

Als wird dort ankamen ist uns zuerst der penetrante Geruch der Station aufgefallen. Zu der Zeit waren viele Freiwillige vor Ort, die sich um die Sauberkeit, ein wenig Bewegung, Pflege und Fütterung der Tiere kümmerten. Jedoch lässt der allgemeine Zustand der Einrichtung, sowie der Zustand der Tiere nicht darauf schließen, dass dies jeden Tag passiert, sondern nur einmal die Woche.

Nachdem wir drei Hunde auf einem angrenzenden Platz (der auch als Schrottplatz genutzt wird) etwas laufen lassen haben, mussten wir mit Schrecken sehen, dass die Trinknäpfe der Tiere tiefgrün waren. Es reichte nicht die Näpfe mit einer Bürste zu bearbeiten, wir mussten mit Chlor und viel Geduld die Näpfe säubern, um die dicke grüne Schicht abgeschrubbt zu bekommen. Das erklärt aber auch den Durchfall der Tiere.

Tötungen werden allgemein von den Gemeinden betrieben. Die Regel ist, dass die Hunde dort mindestens 15 Tage bleiben müssen, damit sich gegebenenfalls noch der Besitzer melden kann. Wenn dies jedoch nicht der Fall ist, haben sie das Recht die Hunde einzuschläfern. Wenn sie allerdings genug Platz haben und freiwillige Helfer, die versuchen die Tiere zu vermitteln, können die Hunde auch länger dort bleiben, solange der Platz vorhanden ist. Gerade um die Urlaubszeit sind jedoch sehr wenige freiwillige Helfer vorhanden. Es gibt also keinen, der sich in der Zeit um die Hunde kümmert, was der Grund für viele Einschläferungen ist. Dies ist aber von Station zu Station unterschiedlich.

JohnnyProfilWir sahen einen Post auf Facebook, der an einem Sonntag Abend um 23:00 Uhr veröffentlicht wurde. Dort wurde berichtet, dass Johnny in einem Industriegebiet in Limassol gesichtet wurde und das man am nächsten Tag den Hund zu einem Tierarzt bringen würde, um zu sehen ob er einen Chip trägt. Sollte sich aber nicht umgehen jemand melden der den Hund in Pflege nimmt und er keinen Chip trägt über den man den Besitzer finden würde, würde man Johnny wieder aussetzen.

Wir kontaktierten die Verfasserin dieser Meldung, dass sie uns bitte nach dem Tierarztbesuch informieren möge, ob der Hund gechipt war. Wenig später machte sich eine unserer Helferinnen in ihrer Mittagspause in dem Industriegebiet auf die Suche nach ihm. Sie hatte zwischenzeitlich die Telefonnummer der Leute erhalten und rief diese an, als sie ihn nicht fand. Ihr wurde berichtet, dass sie grade mit dem Hund auf dem Weg zum Tierärzt wären. Sie bat die Leute nochmals sich zu melden wenn sie bei ihrem Tierarzt waren.

Nachdem sie bis 16:00 Uhr nichts gehört hatte, rief sie die Frau wieder an um zu erfahren, dass der Hund keinen Chip hätte und man hätte ihn dann sofort wieder ausgesetzt. Und um es dann richtig schlimm für Johnny zu machen, hatte man ihn nicht wieder im Industriegebiet ausgesetzt, wo er sich auskannte, sondern im Hafengebiet von Limassol. Wir möchten hier nicht wiederholen, wie das weitere Gespräch mit dieser sogenannten Tierschützerin verlief.......

 

DSCN9355Hallo,

wir sind es mal wieder.

Nachdem wir nun ein paar Tage Zeit hatten uns einzuleben und uns zurecht zu finden, konnten wir nun auch Benji ein bisschen die Insel zeigen.

Den kleinen Welpen Laya kennt Benji schon ein paar Tage. Sie sind zwar fast gleich groß, aber Laya hat mit ihren kleinen Zähnen eindeutig einen Vorteil gegenüber Benji, sie versucht gerne mal auf ihm rumzuknabbern, was er nicht so toll findet... 

DSCN9364

Also war er über seine andere Begegnung schon deutlich fröhlicher.

 

Nach getaner Arbeit haben wir uns auf der Terasse gesonnt und Benji machte Bekanntschaften mit einer zypriotischen Eidechse.

Er hat in den nächsten Tagen noch viel vor und wird euch davon berichten...

Bis demnächst,

Nina, Salome & Benji

 

 

 

TötungAlbertWir haben nun den dritten Tag hier in Zypern verbracht und selten in einem "Urlaub" so viel, in nur so kurzer Zeit erlebt. Wir haben den größten Teil unserer Zeit im Julia (Tierheim) verbracht.

Das Tierheim ist für ein Auslandstierheim wirklich toll! Die Jungs die dort täglich arbeiten, tun das mit so viel Ehrheiz, Freude, Geduld und Tierliebe. Es wird sehr auf Sauberkeit in den Gehegen geachtet, was wir extrem bewundern, denn so eine Sauberkeit mit insgesamt ca. 100 Hunden zu halten, zollt von sehr viel Arbeitskraft und Mühe.

Abends, wenn es dann kühler ist, treffen wir Andrea, die Hundetrainerin, gelegentlich im Tierheim. Andrea kommt dort so oft wie möglich hin, um einzelne Hunde bzw. Hundegruppen individuell zu trainieren. Das kann beispielsweise in der Form sein, dass ein Hund ans Halsband gewöhnt wird, eine Hundegruppe Auslauf bekommt oder Clickertraining für eine Mutterhündin mit Welpen.

Vorhin haben wir dann auch den anderen Teil der "Hundehaltung" gesehen. Wir haben uns bewusst entschieden, uns eine ( bzw. morgen die zweite) Tötungsstation anzuschauen. Gemeinsam mit einer freiwilligen Helferin sind wir dort hingefahren, um die Hunde zu versorgen. Was wir persönlich nicht wussen ist, dass die Hunde dort nur einmal am Tag, eine kleine Portion Futter bekommen, aus dem "einfach Grund", da die Hunde so weniger Stuhlgang haben und der Leiter der Tötungssation weniger Arbeit mit saubermachen hat.

NinaSalomeersterTag

 

... oder "von der Ankunftshalle in Paphos zur Abflugshalle in Larnaka".

Nina und Salome sind am Mittwoch den 01.07.2015 (nach nur 2 Stunden Schlaf) am Vormittag am Flughafen in Paphos gelandet und durften sofort beim Transport von Zara, Luther, Izara, Nakina, Pepper und Pino vom Tierarzt zum Larnaka Flughafen mithelfen.

Nach einer kurzen Mittagspause ging es dann zusammen mit Andrea ins Julia Shelter, wo das Julia Team mit ihren Geschenke und Spenden verwöhnt wurden: Hundegeschirre (sogar selbst genähte), Halsbänder, Medikamente, Zecken- und Flohhalsbänder und 2 neue Pools für die Hunde.

Ein riesiges Dankeschön an alle die mitgeholfen haben und diese Spenden ermöglicht haben. Und natürlich auch ein ganz dickes Dankeschön an Nina und Salome, dass sie es in ihrem Gepäck mitgebracht haben.

 

20150630 100031In den nächsten zwei Wochen werdet ihr vermutlich recht viel von uns auf der Homepage finden, darum stellen wir uns mal kurz vor.

Wir, dass sind Nina (19) und Salome (21). Wir studieren zusammen und haben uns überlegt, dass wir in diesem Sommer, gerne für zwei Wochen nach Zypern fliegen möchten, um dort im Tierheim zu helfen.

Und am 01.07.2015 ging es auch schon los, das Maskottchen Benji ist natürlich auch dabei!

 

20150630 100037Viele von Euch haben es mitbekommen, wir hatten darum gebeten, uns Zeckenmittel zu zuschicken. Wir sind so überwältigt davon, wie viele von Euch gespendet haben! WOW! Wir haben jetzt zwar kaum mehr Platz für Kleidung, aber das ist es uns alle mal wert.

Es sind 76 Zeckenmittel zusammengekommen. Ich persönlich hätte nie mit so viel gerechnet. Wir freue uns riesig, dass einmalig 76 Hunde vor Zecken, und teilweise auch vor Sandmücken (und somit Leishmaniose) geschützt werden können. Zudem wurden auch noch 10 Geschirre und 15 Halsbänder gespendet, ein Großteil davon ist sogar extra selbst genäht worden! Vielen Dank dafür.

Wir möchten Euch allen für euer Engagement und eure vielen Spenden danken!

Am Mittwoch früh ging es also vom Hamburger Flughafen aus los. Wir sprudelten fast über vor lauter Neugier und Spannung, darüber, was uns wohl erwarten würde.

Mehr, im nächsten Reisebericht.

Eure Nina und Salome

 

JanaPups

 

Die Welpenschwemme auf Zypern hält an. Kaum hat man irgendwie für neue Welpen im Tierheim Platz geschaffen, kommen die nächsten Welpen "angeflogen". Aber nicht nur schon geborene Welpen werden weggeworfen, oft werden schon bereits die trächtigen Muttertiere auf die Straße gesetzt.

So auch Jana, wo wir Ende Mai einen Anruf erhielten, dass eine abgemagerte Hündin in einem Garten gefunden wurde.

Die Familie, in dessen Garten die Hündin entsorgt wurde, hat bereits schon 3 große Hunde und kann keinen weiteren Hund mehr aufnehmen. Wohin also mit einem neuen großen Hund, wenn eh schon kein Platz mehr ist. Um sie nicht ihrem Schicksal zu überlassen, kam sie zumindest erst einmal zum Tierarzt. Zum großen Erstaunen aller war die Hündin zwar abgemagert, aber auch hochträchtig. Der Tierarzt vermutete, dass die Welpen schon in den kommenden Tagen zur Welt kommen würden. 

... auch wenn bereits alle unsere 7 Zwerge aus dem Julia Shelter vermittelt oder zumindest reserviert sind, wollen wir Ihnen dieses süße Video nicht vorenthalten. 

Gemeinsam lässt sich vieles leichter ertragen - oder auch - gemeinsam sind wir stark.

 

 

JessyProfilneuDer Sommer ist nun auch in Deutschland angekommen und es scheint, als wolle Jessy diesen Sommer endlich in Deutschland verbringen und nicht weiter im Tierheim auf Zypern. 

Unsere süße Pointermaus hat sich ganz toll rausgemacht. Sie ist kein ängstliches Nervenbündel mehr, sondern eine fröhliche und liebe Hündin geworden, die es immer noch liebt im Wasser zu planschen. 

Jessy träumt davon nicht länger in einem kleinen Kinderbecken planschen zu müssen, sondern im Meer oder in einem See in Deutschland. 

Hat Jessys Zeit im Tierheim nach 4 Jahren nun endlich ein Ende? Sie wünscht sich nichts sehnlicher als eine eigene Familie. 

Wollen SIE diese Familie sein?

 

 

 

Einleitend möchten wir darauf hinweisen, dass die Bilder und Filme in diesem Bericht unter die Haut gehen.

Pooh, Suzie, Poncho, Lizzy und Thomas sind nur ein paar Namen der Hunde, die wir aus der Hölle einer Tötungsstation herausholen konnten.

Die Bilder im folgenden Bericht zeigen, was hier auf der Insel hinter den Kulissen in den Tötungsstationen los ist.

 

11407274 692141617582304 6663208431181768195 nUnser Bericht handelt von einer großen Tötungsstation, in der sich durchgehend um die 80-100 Hunde befinden. Es mangelt an allem, aber vor allem an Futter. Das geht soweit, dass sich die Hunde aus Hunger gegenseitig auffressen. Die Hygiene lässt mehr als zu wünschen übrig.

Verschiedene Tierschützer bemühen sich seit Wochen soviele Hunde wie möglich dort herauszuholen. Leider kommen immer mehr und mehr neue Hunde nach.
An die Leitung dieser Tötung ist noch kein herankommen, da diese 'very well contected' ist.

Aber mehr und mehr Menschen werden auf die Zustände dort aufmerksam und wir können nur hoffen, dass der Druck der daraus entsteht irgendwann dafür sorgt, das die zuständige Gemeinde endlich aktiv wird.

Die Bilder zeigen uns auch auf wie groß die Not auf Zypern tatsächlich ist. Die Zahl der ausgesetzten Tiere wird - solange die Kriese anhält - immer mehr und nicht weniger.

 

   
© Zypernpfoten in Not e.V.