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Herzpfote

Steckbriefe zu unseren
Patenhunden in Deutschland

! Familie gesucht !

Jagdhund aus dem Tierschutz aus Zypern sucht ein Zuhause.

Jessy sucht ihre Familie

!!! Flugpaten gesucht !!!

Flight SponsorshipII

Pflegestellen gesucht 

PS Gesucht

JanaPups

 

Die Welpenschwemme auf Zypern hält an. Kaum hat man irgendwie für neue Welpen im Tierheim Platz geschaffen, kommen die nächsten Welpen "angeflogen". Aber nicht nur schon geborene Welpen werden weggeworfen, oft werden schon bereits die trächtigen Muttertiere auf die Straße gesetzt.

So auch Jana, wo wir Ende Mai einen Anruf erhielten, dass eine abgemagerte Hündin in einem Garten gefunden wurde.

Die Familie, in dessen Garten die Hündin entsorgt wurde, hat bereits schon 3 große Hunde und kann keinen weiteren Hund mehr aufnehmen. Wohin also mit einem neuen großen Hund, wenn eh schon kein Platz mehr ist. Um sie nicht ihrem Schicksal zu überlassen, kam sie zumindest erst einmal zum Tierarzt. Zum großen Erstaunen aller war die Hündin zwar abgemagert, aber auch hochträchtig. Der Tierarzt vermutete, dass die Welpen schon in den kommenden Tagen zur Welt kommen würden. 

... auch wenn bereits alle unsere 7 Zwerge aus dem Julia Shelter vermittelt oder zumindest reserviert sind, wollen wir Ihnen dieses süße Video nicht vorenthalten. 

Gemeinsam lässt sich vieles leichter ertragen - oder auch - gemeinsam sind wir stark.

 

 

JessyProfilneuDer Sommer ist nun auch in Deutschland angekommen und es scheint, als wolle Jessy diesen Sommer endlich in Deutschland verbringen und nicht weiter im Tierheim auf Zypern. 

Unsere süße Pointermaus hat sich ganz toll rausgemacht. Sie ist kein ängstliches Nervenbündel mehr, sondern eine fröhliche und liebe Hündin geworden, die es immer noch liebt im Wasser zu planschen. 

Jessy träumt davon nicht länger in einem kleinen Kinderbecken planschen zu müssen, sondern im Meer oder in einem See in Deutschland. 

Hat Jessys Zeit im Tierheim nach 4 Jahren nun endlich ein Ende? Sie wünscht sich nichts sehnlicher als eine eigene Familie. 

Wollen SIE diese Familie sein?

 

 

 

Einleitend möchten wir darauf hinweisen, dass die Bilder und Filme in diesem Bericht unter die Haut gehen.

Pooh, Suzie, Poncho, Lizzy und Thomas sind nur ein paar Namen der Hunde, die wir aus der Hölle einer Tötungsstation herausholen konnten.

Die Bilder im folgenden Bericht zeigen, was hier auf der Insel hinter den Kulissen in den Tötungsstationen los ist.

 

11407274 692141617582304 6663208431181768195 nUnser Bericht handelt von einer großen Tötungsstation, in der sich durchgehend um die 80-100 Hunde befinden. Es mangelt an allem, aber vor allem an Futter. Das geht soweit, dass sich die Hunde aus Hunger gegenseitig auffressen. Die Hygiene lässt mehr als zu wünschen übrig.

Verschiedene Tierschützer bemühen sich seit Wochen soviele Hunde wie möglich dort herauszuholen. Leider kommen immer mehr und mehr neue Hunde nach.
An die Leitung dieser Tötung ist noch kein herankommen, da diese 'very well contected' ist.

Aber mehr und mehr Menschen werden auf die Zustände dort aufmerksam und wir können nur hoffen, dass der Druck der daraus entsteht irgendwann dafür sorgt, das die zuständige Gemeinde endlich aktiv wird.

Die Bilder zeigen uns auch auf wie groß die Not auf Zypern tatsächlich ist. Die Zahl der ausgesetzten Tiere wird - solange die Kriese anhält - immer mehr und nicht weniger.

 

Spenden 2Zwischenzeitlich wurde hier auf Zypern schon die erste Spendenladung aus unserem letzten Spendencontainer zum Kellia gebracht. Das Kellia hat keine großen Lagermöglichkeiten, daher nimmt jeder der zum Kellia fährt bei jeder Tour Spenden mit.

Die erste Tour nach der Ankunft des Containers haben wir gleich mit zwei Autos gemacht, damit das inzwischen fast leere Futterlager gleich wieder bis zum Rand aufgefüllt werden kann. Natürlich haben wir nicht nur Futter, sondern auch Handtücher, Leckerlies, Leinen, Halsbänder, Autotransportboxen, Näpfe und vieles mehr gebracht.

Christine und die Hunde haben sich wahnsinnig gefreut, und bedanken sich recht herzlich bei allen Helfern und Spendern in Deutschland.

Auch im Kellia Shelter helfen die Spenden Hundeleben zu retten. Alles Futter und sonstige Dinge, die nicht gekauft werden müssen, setzen finanzielle Mittel frei, die es uns erlauben mehr Hunde aufzunehmen und die gesparten Gelder für Tierarztkosten einzusetzen.

Die nächsten Wochen wird kein Auto ohne Spenden für die Hunde im Kellia Shelter zu Christine fahren.

 

MarcusProfilIzaraProfilAuch so etwas gibt es leider auf der Insel...

Marcus und Izara haben bisher in einer Tötungsstation leben müssen.

Warum?

Sie gehörten einem Gemeindemitarbeiter der sie einfach in der zur Gemeinde gehörenden Tötungsstation unterbrachte. Aufgrund seiner Zugehörigkeit zu der Gemeinde wurde ihm die Haltung dort auch nicht untersagt.

Wie diese Hunde so etwas wegstecken können, und das über Jahre, wissen wir nicht.

 

Marcus ist inzwischen ca. 10 Jahre alt und wurde zur Zucht und Jagd benutzt. Nun ist er alt und wird nicht mehr gebraucht. Er wurde uns sogar freiwillig gegeben, um Izara mussten wir kämpfen, haben sie letztendlich aber auch heraus bekommen.

Markus ist nun ein alter Herr und seine Zähne sind teilweise bis auf den Gaumen abgewetzt, denn er hat sich über die Jahre die Zeit im engen Käfig damit vertrieben die im Käfig befindliche Holzhütte herunter zu nagen. Auch stellen wir fest, dass er langsam erblindet. Marcus hat sich ohne Probleme in seine neue Hundegruppe im Tierheim eingefügt und genießt es sichtlich jetzt Auslauf und regelmäßige Aufmerksamkeit von den Tierheimhelfen zu bekommen.

20150514 120204Reika war schon 4 Tage bei ihrer Finderin gewesen als sie ins Tierheim kam, in dem sie nun fast zwei Wochen war. Dann bekam ihre Finderin einen Anruf, dass sie von einer Familie aus dem selben Dorf gesucht wird. Ihre Finderin hatte die ganze Nachbarschaft mit ihr abgeklappert, aber keiner schien sie zu kennen.

Der Dorfbuschfunk hatte dann aber doch zum Ziel geführt.

Überglücklich begrüßte Reika ihr Frauchen, als die sie am Donnerstag wieder abholte. Wie Reika weglaufen konnte, kann sie sich nicht erklären. Vermutlich war wohl eine Tür nicht richtig verschlossen worden.

Reika wird nun sofort gechipt und registriert, dass so etwas nie wieder passieren kann.

Ihre Familie hatte sie selber gefunden, und sich entschieden ihr ein Zuhause zu schenken. Auch war bereits geplant sie kastrieren zu lassen.

Wir freuen uns sehr über dieses Happy End, und das wir helfen konnten, dass Reika bis zur Wiedervereinigung mit ihrer Familie in Sicherheit war.

... oder wenn Weihnachten auf Zypern für das Julia- und Kellia Shelter ist!

 

Spendencontainer 12 05 2015

 

Am vergangenen Samstag, dem 09. Mai 2015, kam der erste Zypernpfoten Spendencontainer im Julia Shelter an. Lang wurde er herbei gesehnt, denn die Reserven an Futter neigten sich dem Ende zu.

Alle Helfer haben wieder sehr gestaunt, was unsere lieben Freunde alles für unsere Hunde und Katzen auf die Reise schickten. 

Schon vor einigen Wochen standen in Hamburg in unserem Lager sehr viele gepackte Paletten für uns bereit und bis zum Abtransport sind noch mehr dazu gekommen.

 

DSC08706Kiwi hatte mal ein Zuhause, bis das für sie unfassbare geschah.

Ihre Familie verließ einfach die Insel ohne sie, und das war nicht alles. Sie ließen sie einfach in der Wohnung zurück und plötzlich kamen ihr unbekannte Menschen in die Wohnung, packten sie und schmissen sie einfach vor die Tür.

Fast drei Wochen lang konnte sie es nicht begreifen, ging immer wieder zurück zur Wohnung und hoffte ihre Menschen dort wiederzufinden. Sie ging immer wieder auf das Grundstück und versuchte in 'ihr' Zuhause zu gelangen und wurde immer wieder rausgeschmissen. Das alles wurde natürlich von der Nachbarschaft beobachtet, aber keiner half ihr und keiner nahm sie auf.

Eines Tages wurde eine Tierschützerin auf ihr Schicksal aufmerksam und holte die total verwirrte Kiwi dort weg und brachte sie ins Tierheim.

Im ersten Moment war nun alles noch verwirrender für die kleine Kiwi und sie hatte nun erst einmal richtig Angst. Denn nun waren hier ganz neue Menschen, und viele Hunde die sie nicht kannte und da passierte es das erste Mal, dass wir etwas an Kiwi sahen.

Kiwi wurde ganz starr, machte einen Katzenbuckel, zitterte und fiel um. Sie hatte einen epileptischen Anfall. Es dauerte nur ein paar Sekunden, dann stand sie wieder auf, und es war als ob nichts geschehen war.

DSC08993Letzten Freitag am späten Nachmittag erhielten wir einen Notruf von einer unserer Helferinnen.

Sie hatte einen Hund am Straßenrand gefunden, das Fell war sehr verschmutzt und verklettet, der Hund lag da und rührte sich nicht mehr, auch reagierte sie nicht auf Ansprache und atmete ganz flach.

Unsere Helferin war verzweifelt, glaubte sie liegt im Sterben und wusste vor Aufregung und Angst nicht was sie tun sollte. Wir baten sie den Hund sofort einzuladen und zu unserem Tierarzt zu fahren. Der nächste Anruf galt unserem Tierarzt, der eigentlich schon Feierabend hatte.

Natürlich schloss er sofort seine Türen wieder auf und untersuchte Lenja. Nach 30 Minuten kam die Entwarnung, die Blutuntersuchungen waren zum Glück alle in Ordnung und soweit ergaben die Untersuchungen, dass sie gesund aber vollkommen entkräftet war.

Lenja hatte sich aufgegeben, daher lag sie am Straßenrand wie tot. Wie lange muss sie schon unterwegs gewesen sein, ohne Fressen ohne Wasser, um für sich zu entscheiden, dass sie nicht mehr will!? Hätte unsere Helferin sie nicht gefunden wäre sie gestorben, einfach weil sie an diesem Leben nicht mehr teilnehmen wollte.

Sie wurde sofort an den Tropf gelegt und blieb über Nacht beim Tierarzt. Als sie am nächsten Morgen zu uns kam lief sie sofort zum Fressnapf und futterte Juniors Frühstück auf. Das war schon ihr zweites Frühstück, denn das erste hatte sie schon beim Tierarzt zu sich genommen.

   
© Zypernpfoten in Not e.V.