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DSC03016Hallo. Ich bin`s, „Goldie“. Mittlerweile bin ich ca. 2,5 Jahre alt und seit November 2014 in meinem neuen Zuhause. Ich dachte mir :“Jetzt wird es aber Zeit euch mal zu erzählen, wie es mir geht!“.


2014 kam ich ja erst mal in `ne tolle Pflegestelle in der Nähe von Hamburg, wo ich erst mal alles durcheinander gebracht habe. Aber eines morgens kam mich dann jemand abholen, bei dem ich dann bleiben sollte. Ich zeigte mich natürlich von meiner besten Seite! Auf der mehrstündigen Rückfahrt nach Koblenz, freundeten wir uns schon mal an und dort angekommen, lernte ich dann die restliche Familie kennen. Ich fand es direkt klasse! Die waren alle super nett zu mir und freuten sich ganz dolle. Besonders der damals 6 jährige Sohn. „Also“, dachte ich mir, „lass uns mal schauen, wie das hier so funktioniert“.


Es war immer jemand zuhause zum Schmusen oder Spielen. Die hatte ich alle schnell um die Pfote gewickelt. Nach kurzer Zeit eroberte ich mir das Fußende vom Bett und einen Teil der Couch. Draußen musste ich erst mal an die Schleppleine und „Kommen-üben“. Das ging ganz gut und es wurde jeden Tag etwas besser. Auf unserem Berg, wo wir meistens spazieren gehen, gab es so viele Hunde, mit denen ich endlich ohne dieses lange „Ding“, das die Schleppleine nennen, rumtollen wollte. Aber mein Herrchen hatte noch etwas „Muffe“ mich loszumachen. Mein Glück war, dass wir eine echt nette Frau trafen, die auch mit dem Verein aus Zypern zu tun hat und ab und an auch „Kollegen“ von mir vermittelt. Sie sagte zu meinem „Chef“, dass er mich ruhig mal losmachen könne (Sie verstand unsere Sprache wenigstens;). Und dann ging es ab sag ich euch!!! Mein Besitzer war total happy, dass ich immer wieder zurück kam und ab da war es so richtig toll. Jeden Tag andere Hunde zum Spielen, zuhause wurde ich total verwöhnt und mit zum Joggen durfte ich dann auch noch!


Aber: ich hatte auch ein Problem! Alleinebleiben! Das fand ich gar nicht gut. Es war zwar nie lange, aber ich fand es blöd. Also fing ich jedes Mal, wenn die es wagten mich alleine zu lassen an, ein wenig die Wohnung …na, sagen wir mal: „aufzuräumen“. Einmal zerlegte ich die „Herbstdeko“ auf der Kommode. Das war echt anstrengend und ich brauchte den ganzen Wohnzimmerteppich um die Deko dort schön auszubreiten. „Oh, Leute“, das war nicht so gut. Mein Frauchen, die Deko-Cheffin bei uns, war echt sauer! Also übte nun mein Herrchen das Alleinebleiben echt gut mit mir, in kleinen Schritten, und irgendwann war es dann für mich auch O.K.


Von da an lief alles prächtig. Meine Familie und ich waren ein super Team bis sich mein Herrchen den Mittelfuß brach (damit hatte ich aber nix zu tun!) und nicht mehr Autofahren konnte. „So ein Mist!“, dachte ich mir. „Wie geht das jetzt mit meinen Spaziergängen?“ “Wir müssen doch immer mit dem Auto auf den Berg hochfahren!?“. Dank der Hilfsbereitschaft anderer Besitzer von meinen Spielgefährten kam ich aber doch jeden Tag zu meinem Treffen mit meinen „Kumpels“. Und nicht nur das! Die nette Frau, die damals dafür gesorgt hatte, dass ich endlich das Schleppleinending los wurde, die half auch bei dem „Taxinotdienst“ mit und das regelmäßig. Und sie hatte zu der Zeit neben Lucy und Robin (alles meine Freunde:) auch noch einen Pflegekumpel von Zypern: Dean –
äh…Thommy! Den fand ich ja direkt irre gut und ich denke, er mich auch ein wenig ;)


Somit gingen wir ja wegen Herrchens Fuß quasi jeden Morgen zusammen spazieren: Robin, Lucy, Pflege-Thommy und ich. Herrchen und ich hätten Thommy ja sofort noch adoptiert, aber meine Familie wollte keinen zweiten Hund mehr. Also drückten Herrchen und ich für Thommy einfach mit die Daumen, dass er auch eine tolle Familie für sich findet und Nadja ihm dabei hilft.
An Thommy waren etliche Leute interessiert erzählte uns Nadja immer wieder und ein paar Mal sah es so aus, als ob er vermittelt wäre. Aber der hatte irgendwie Kleber an den Pfoten sag ich euch! Irgendwie klappte es nicht mit der Vermittlung.


IMG 2917Hmmm….was konnten wir da tun? Ich wusste ja, dass mein Frauchen keinen zweiten Hund mehr wollte. Mein Herrchen fand Thommy aber auch super. Das merkte ich schon. Und dann überredete Herrchen Frauchen doch!!!
Also kam Thommy eines Tages mal für einen Nachmittag zu uns und wir zwei machten „Party“. Das war so toll mit ihm! Wir gaben alles!!! Mit Thommy konnte ich toben und rangeln und am Ende schliefen wir eng ein. Also: uns zwei – soviel war klar – konnten die nicht mehr trennen! Und nach kurzer Zeit stand dann die Entscheidung: Thommy zieht bei uns ein!!! Endlich!!!


Aber so einfach war es dann leider doch nicht, Unsere Vermieter stimmten Thommy nicht zu. „Kein Zweithund mehr!“, meinten sie. Verstand keiner, denn nur ein Jahr vorher lebten ja 2 noch viel größere Hunde hier mit, in der gleichen Wohnung und Thommy war ja eher `ne größere Katze und mich, mich hörte man ja auch nie im Haus bellen oder so. Aber für meine Familie stand fest, dass Thommy bleibt und sie fingen direkt mit der Wohnungssuche an. Cool gell! Das nenn ich mal konsequentes Durchgreifen!!! Es war nicht so einfach, da wir ja in dem Ort wohnen bleiben wollten. Aber dann fanden wir was: auch wieder mit Garten! Also zogen wir jetzt kürzlich um und nachdem die Kartons alle wieder aus der Wohnung raus sind, ist es hier saugemütlich!


Nur Herrchen kann noch nicht entspannen, denn er muss jetzt wieder mit uns beiden ganz dolle üben. Denn Thommy hat es richtig faustdick hinter den Ohren! Er ist schnell wie ein Porsche und mutig wie ein Löwe und ich hab mich von ihm dazu verleiten lassen, meine Ohren draußen wieder mehr auf Durchzug zu stellen und alles etwas lockerer zu sehen. Nach einigen „eigenst von Thommy und mir organisierten und durchgeführten“ Ausflügen, sind wir jetzt gerade bei der Teambildung!


Dabei begleitet und hilft uns wieder die Frau, von der wir Thommy haben: Nadja. Naja – sie muss uns ja nicht helfen…aber Herrchen eben braucht Hilfe! Klar. Er lernt jetzt etwas die Hundesprache und dann klappt das auch bald wieder alles ohne Schleppleinendinger dran….wie damals auch!
Thommy wird euch bestimmt auch noch mal was schreiben. Werde ihn dann später daran
erinnern! Ohne euch auf Zypern jedoch, hätte ich niemals diese zweite Chance bekommen und dafür werde ich dem ganzen Zypernpfoten Team auf ewig dankbar sein und euch in meinem Herzen tragen.


Eure „Goldie“ und viele Grüße soll ich euch auch schon mal von Thommy
ausrichten! Fortsetzung folgt – versprochen!

 

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