Vom Angsthasen zum Hund - Zypernpfote Pride
Auch unser Pride durfte sich über Esther´s und Wiebke´s Besuch freuen. Nachfolgend eine Einschätzung sowie Fotos und Videos.
Um Pride mache ich mich ehrlich gesagt Sorgen - er braucht ganz, ganz dringend individuelle Zuwendung und Ermutigung, und ich habe Sorge, dass er als mittelgroßer, mittelalter, schwarzer Hund im Tierheim einfach untergehen wird. Wir waren mit Pride an 5 Tagen im Auslauf, und er war neben Trudi der Hund, der in unserer Zypern-Woche die größten Fortschritte machte. Pride war bei unserem ersten Besuch im Zwinger sehr scheu. Zwar zeigte sich sofort sein lieber und aufgeschlossener Charakter, aber er wagte sich kaum an uns heran und wurde zudem von Bandit in der Rangfolge sofort und bestimmt ganz nach "unten" geschickt, wenn er sich uns zu nähern versuchte. Wir separierten ihn dann von den anderen und auch danach dauerte es eine Weile und brauchte viel Geduld und Ruhe, bis er auch nur ein paar Leckerchen aus unserer Hand nahm.
Zypernpfote Buddy mag Kinder sehr
Ein kleiner Bericht von Wiebke und Esther zu unserem Buddy:
Buddy fand Esther toll. Und Esther fand Buddy toll. Fast sofort, nachdem Buddy im Auslauf angekommen war, nahm er von sich aus Kontakt zu ihr auf und ließ sich ausgiebig streicheln. Auch danach kehrte er immer wieder zu ihr zurück, um weiter mit ihr zu schmusen. Dabei war er sehr freundlich und geduldig und ließ Esther bespielsweise auch an seinen Ohren herumspielen.
Buddy war nicht zu stürmisch, sondern schien sich auf die Bedürfnisse eines sechsjährigen Mädchens recht gut einstellen zu können. Insgesamt habe ich Buddy als sehr menschenbezogenen Hund erlebt, der sowohl die Zuwendung von Kindern als auch von Erwachsenen sehr genießt.
Zypernpfote Natasha - bekommt sie noch ihre Chance?
Unsere Natasha scheint ein absoluter Pechvogel zu sein.
Sie ist eine sehr liebe und sanfte Hündin und wir fragen uns warum diese Hündin keine Chance bekommt.
Liegt es an ihrer Fellfarbe?
Liegt es daran, dass sie so lieb und unauffällig ist?
Warum wird diese wunderschöne Hündin immer übersehen?
Thelma und Louise - alle schauten weg
Neues Notfellchen - Paris
Vicky - ein ganz normaler Hund trotz Handicap
Vicky hat ihre Genesungsphase nach der OP ohne Komplikationen und mit Bravour überstanden. Sie war eine Musterpatientin, die nun endlich ohne Halskragen ihr Leben in vollen Zügen genießen kann.
Da sie auf dem operierten Auge vor der Entfernung bereits blind war, verspürt sie es vermutlich als Wohltat das schmerzende Auge los zu sein und zeigt dabei keine Einschränkungen gegenüber eines gesunden Hundes.
Vicky gibt auf den Spaziergängen nochmal 20 Prozent mehr "Gas" als sonst und macht ihrer Pflegestelle so viel Freude mit ihrem Wesen. All das haben Sie mit ihren Spenden möglich gemacht und dafür bedankt sich Vicky und das Zypernpfotenteam ganz herzlich bei Ihnen.
Update aus der Pflegestelle von Zypernpfote Linda
Die zauberhafte Linda ist nun seit Nov. 2016 in einer Pflegestelle in 22850 Norderstedt.Update aus der Pflegestelle von Zypernpfote Yianna
Yianna hat Neuigkeiten zu berichten:
Sie hat ihre Skepsis gegenüber dem Wasser – dank einer Ente – überwunden und ist zu einer begeisterten Schwimmerin geworden. Dass sie im Wasser dabei auch Ihre Hinterbeine benutzen kann, hat sie allerdings noch nicht herausgefunden.
Trotzdem treibt sie aber mit dem Hinterteil oben und kann sich jetzt prima in den Seen abkühlen. Das Schwimmen lässt Yianna besonders an wärmeren Tagen immer besonders aufblühen und sie springt wild und glücklich durch den Wald, am liebsten natürlich mit anderen Hunden. Dabei scheinen die großen Hunde mit langem Fell besonders tolle Spielpartner zu sein, denn die sind meistens ihre Erstwahl bei der Spielpartnersuche.
Zypernpfote Trudi hat sich toll entwickelt
Unsere Zypernpfoten hatten vergangen Monat eine Woche Besuch von Wiebke und ihrer 6 jährigen Tochter Esther. Hier ein Bericht über unsere Trudi:
Trudi haben wir als zurückhaltend, nicht jedoch als ausgemachten "Angsthund" erlebt. Gemeinsam mit Pride hat sie in der Woche, die wir (Wiebke und Tochter Esther) mit den Hunden verbracht haben, die größte Entwicklungsspanne durchlebt. Wir haben Trudis Zwingergruppe an allen sechs Tagen im Auslauf gehabt, hier eine kurze Schilderung von Trudis Verhalten in dieser Zeit:
An Tag 1 brachte Chami uns die Hunde nach draußen. Er machte mich darauf aufmerksam, dass Trudi sich nur schwer anfassen und damit anleinen lässt. In der Tat kam sie im Zwinger immer schwanzwedelnd auf uns zu und wollte dringend mit nach draußen genommen werden, schreckte aber auf dem letzten Meter vor der Kontaktaufnahme immer vor der eigenen Courage zurück und sprang wieder weg. Nur mit einem beherzten Griff an ihr Halsband im genau richtigen Moment konnte man sie schnappen. Dann aber hielt sie still und ließ sich leicht anleinen und führen.
An Tag zwei hatte ich für die Gruppe nur wenig Zeit und wollte Trudi nicht durch eine überhastete Aktion in Stress versetzen, daher ließ ich sie mit Daisy im Zwinger.








