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Destiny2Unsere kleine Destiny2 lebt seit dem 18.08.2025 in einer Pflegestelle in 20357 Hamburg. Zu ihrem großen Glück fehlt ihr nun noch ein liebevolles Zuhause bei ihren Herzensmenschen, die Lust haben, ihr Leben mit einer aktiven kleinen Knutschkugel zu teilen und gemeinsam die Welt zu erobern.


Die kleine Chihuahua-Maus (32 cm Schulterhöhe) macht sich richtig gut und kommt bestens mit der Geräuschkulisse des Großstadtlebens zurecht. Spaziergänge liebt sie über alles, läuft prima an der Leine mit und freut sich jedes Mal riesig, wenn es nach draußen geht. Auch das Anlegen von Geschirr und Leine klappt problemlos. Wenn es unterwegs nicht gerade unglaublich spannend riecht, ist sie flott und munter unterwegs. Destiny2 ist verspielt, liebt ihre Hundespielzeuge und kann sich damit richtig schön beschäftigen.


Auch Streicheleinheiten und Körperkontakt genießt sie sehr, Berührungshemmungen sind ihr fremd. Sie lässt sich problemlos hochnehmen (aktuell wiegt sie 4,8 kg) und ist dabei immer freundlich.

In einigen Situationen zeigt sie aber noch kleine Unsicherheiten: So ist sie beispielsweise im Dunkeln noch ängstlich und auch Kinder, Roller oder Fahrräder verunsichern sie noch etwas, weil sie deren Bewegungen nicht richtig einschätzen kann. Beim Autofahren ist sie zwar nervös, meistert es aber schon sehr gut. All diese Themen sind sicherlich nur eine Frage der Gewohnheit und mit der Unterstützung ihrer Zweibeiner wird Destiny2 bestimmt schon bald viel cooler durchs Leben gehen.

Das Alleinbleiben fällt Destiny2 derzeit noch schwer, aber auch hier gilt: Sie braucht einfach noch Zeit, um Vertrauen zu fassen und richtig anzukommen.

Alles in allem ist unsere Destiny2 eine ganz zauberhafte kleine Hündin, die viel Freude macht und die Herzen im Sturm erobert. Wenn Sie diese kleine Frohnatur in ihrer Pflegestelle besuchen und sich von ihrem Charme überzeugen möchten, dann melden Sie sich gern bei uns, Ansprechpartnerin für Destinys Vermittlung ist Gertrud Frerichs.

EloiseUnsere Eloise ist eine wunderschöne Pointer-Hündin, die etwa im März 2022 geboren wurde. Mit einem Gewicht von ca. 18 kg bei 53 cm Schulterhöhe ist sie eine elegante und sportliche Begleiterin, die in ihrer Pflegestelle in 29484 Langendorf jeden Tag zeigt, wie viel Potenzial in ihr steckt. Nun macht sich die hübsche Hunde-Lady auf die Suche nach ihrem Für-Immer-Zuhause.

Eloise ist eine tolle Mitbewohnerin: sie meistert Treppen ganz souverän, ist bereits stubenrein und schläft nachts zuverlässig durch. Auch das Alleinbleiben klappt schon für kurze Zeit, hier zeigt sie sich recht entspannt, wird aber, wie jeder Hund, liebevolle Begleitung und Geduld beim weiteren Üben brauchen.

An der Leine läuft Eloise prima mit und ist auch auf Joggingrunden begeistert bei der Sache und macht eine gute Figur. Das kleine Hunde-1x1 muss zwar noch etwas geübt werden, doch sie lernt sehr schnell und hat Freude daran, Neues zu begreifen.

Menschen gegenüber zeigt Eloise sich anhänglich und liebevoll, andere Hunde sind für sie kein Problem, egal ob Rüden oder Hündinnen. Alltagsgeräusche können die fröhliche Pointerine nicht aus der Ruhe bringen, sie kommt mit Straßenverkehr, Treckern und LKW bestens zurecht. Bei Erstbegegnungen mit Kühen und Pferden ist sie momentan vorsichtig, doch mit etwas Gewöhnung wird sich diese kleine Unsicherheit bald in Wohlgefallen auflösen.

Da Eloise manchmal ein wenig stürmisch sein kann, sollten Kinder in ihrem neuen Zuhause mindestens schon im Teenageralter sein. Ansonsten ist sie eine absolut liebe, menschenbezogene Hündin, die mit ihrer offenen und fröhlichen Art ganz viel Freude bereitet.



Wenn Sie unsere tolle Eloise in ihrer Pflegestelle besuchen möchten, dann melden Sie sich gern bei uns, Ansprechpartnerin für Eloises Vermittlung ist Gertrud Frerichs.

Bruno3Bruno3 – inzwischen Floki – ist zurück in der Vermittlung. Ein neuer Name, ein neuer Lebensabschnitt und doch bleibt er derselbe sensible Hund mit einer feinen Seele und einem Herzen, das sich nach einem Platz sehnt, an dem es zur Ruhe kommen darf. Floki ist ein wunderschöner Cocker-Spaniel-Rüde mit Charakter, Haltung und einem eigenen Blick auf die Welt. Er weiß, was er will und was er nicht möchte. Und das macht ihn nicht schwierig sondern besonders.

Er lebte bereits in einem ruhigen, ländlichen Zuhause, einer Umgebung, die ihm guttat, weil sie ihm Sicherheit gab und ihn nicht überforderte. Doch das Leben verändert sich, oft schneller als man es sich wünscht. Die Situation seiner Familie und des dort lebenden Hunderudels wandelte sich so grundlegend, dass sie sich der Vernunft halber von ihm trennen müssen. Schweren Herzens haben die Menschen entschieden Floki freizugeben und ihm so eine Möglichkeit zu schaffen, ein Leben als Einzelprinz zu führen.

Floki zeigt immer deutlicher, dass es sein größter Wunsch ist zu Hause „seine“ Menschen ganz für sich alleine zu haben.

Nun sucht er Menschen, die ihn mit dem Herzen sehen. Menschen, die seine Eigenheiten nicht als Fehler betrachten, sondern als Teil seiner Persönlichkeit. Menschen, die bereit sind, sich auf ihn einzulassen, ihn zu führen – ruhig, verlässlich und mit klarem Rahmen.

Floki braucht ein Zuhause als Einzelhund. Er soll nicht mit anderen Hunden, Katzen, Kindern oder anderen Tieren zusammenleben – nicht, weil er nicht sozial ist, sondern weil er Klarheit und Reizarmut braucht. Was er sucht, ist ein sicherer Ort bei erfahrenen, feinfühligen Menschen, die ihn begleiten und nicht verbiegen.

Hat man erst einmal sein Vertrauen gewonnen, zeigt sich Floki als außergewöhnlicher Begleiter. Er beherrscht die gängigen Grundkommandos, ist stubenrein, läuft gut an der Leine und fährt entspannt im Auto mit. Er liebt es zu kuscheln, liegt gern nah bei seinen Menschen und ist aufmerksam in ihrer Nähe. Besonders begeistert ist er von geistiger Beschäftigung wie Nasenarbeit, Fährtenarbeit oder Dummytraining mit Anzeige. In diesen Momenten blüht er auf, zeigt sein ganzes Können und seine Arbeitsfreude.

Floki wurde mit einem Markersignal trainiert, sowohl verbal als auch mit dem Clicker, und arbeitet konzentriert und motiviert mit. Er ist angetrailt und bringt ein gutes Gespür für Mantrailing mit. Auch beim Dummytraining zeigt er viel Talent und Freude, insbesondere bei Aufgaben mit Anzeige.

Das Alleinbleiben muss allerdings noch geübt werden. Aktuell lebt er im Rudel und war bisher nie wirklich „allein allein“. Mit Geduld und einer guten Anleitung wird sich auch dieses Thema aufarbeiten lassen.

In seiner bisherigen Entwicklung wurde Floki liebevoll und konsequent begleitet, geblieben ist ein Hund mit eigenem Kopf und großem Herzen. In einem Mehrhundehaushalt zeigte er Ressourcenverteidigung und Statusverhalten. Er beobachtet, denkt voraus und reagiert auf kleinste Kleinigkeiten, wenn ihn innere Anspannung überfordert. Es braucht eine souveräne, stabile Führung, die ihm hilft, in solchen Momenten nicht selbst entscheiden zu müssen.

Im Freien ist Floki voller Energie und Lebensfreude. Er liebt lange Spaziergänge, Suchspiele, geistige Herausforderungen und Aufgaben, bei denen er gemeinsam mit seinem Menschen arbeiten darf. Wer ihn fördert, ohne zu überfordern, und ihm Sicherheit durch klare Strukturen gibt, wird schnell erkennen, wie viel Potenzial in ihm steckt.

Auch wenn bereits viel Zeit und Herzblut in seine Entwicklung geflossen sind, bringt Floki weiterhin klare eigene Vorstellungen und eine starke Persönlichkeit mit.

Wenn Floki angekommen ist – im neuen Zuhause und in seinem Inneren – wird er zu einem Hund, der tief berührt. Er spürt, wie es seinem Menschen geht. Ist jemand krank, legt er sich leise dazu. Ist jemand traurig, bleibt er nah. Handwerkliche Arbeiten begleitet er ruhig aus dem Hintergrund, beobachtet, ist einfach da. Nicht aufdringlich, aber präsent.

Für diesen besonderen Hund suchen wir ebenso besondere Menschen. Menschen, die nicht nach einem unkomplizierten Anfängerhund suchen, sondern nach einem Gefährten mit Tiefe. Jemanden, der fordert, der einem aber auch bedingungslos zur Seite steht, wenn Vertrauen gewachsen ist. Einen Seelenhund.

Floki wird ausschließlich in ein ruhiges, hundeerfahrenes Zuhause als Einzelhund vermittelt, idealerweise mit einem hundesicher eingezäunten Garten.

Wenn Sie glauben, dass Sie der Mensch sein könnten, auf den Floki wartet, melden Sie sich gern. Wir erzählen Ihnen mehr über diesen außergewöhnlichen Hund mit Herz, Verstand und einer Seele, die gesehen werden möchte. Nach Absprache kann Floki in 26969 Butjadingen besucht werden. Ansprechpartnerin für Flokis Vermittlung ist Silke Jacksteit.

UrmelUrmel – Kleiner Welpe mit großem Herzen sucht sein Zuhause fürs Leben

Unser kleiner Urmel sucht leider immer noch sein endgültiges Zuhause. Gemeinsam mit seinen Geschwistern hatte er das große Glück, dem extrem heißen Tierheim zu entkommen und in eine liebevolle Pflegestelle auf Zypern umzuziehen.

Vor wenigen Tagen durften seine Geschwister Urs und Uzuri bereits zu ihren neuen Familien nach Deutschland reisen, nur der kleine Urmel blieb zurück. Auch für ihn war eigentlich ein Zuhause auf Zypern gefunden, doch das Schicksal hatte andere Pläne: Die Familie, die ihn aufnehmen wollte, hat bei dem schweren Brand vor zwei Wochen ihr gesamtes Zuhause verloren. In dieser schwierigen Situation haben sie schweren Herzens entschieden, Urmel nicht bei sich aufzunehmen, eine verantwortungsvolle Entscheidung in einer Ausnahmesituation.

Und so ist Urmel wieder auf der Suche nach einem Platz, an dem er ankommen darf.

Urmel wiegt aktuell 2,1 kg und wird ein eher kleiner Hund bleiben. Er ist ein freundlicher und sanfter Welpe, der sich gern erst einmal in Ruhe umsieht, bevor er loslegt. Er beobachtet viel, orientiert sich an seinem Menschen oder an einer anderen Fellnase, denn Nähe und Vertrauen geben ihm Sicherheit.

Aber auch wenn Urmel gerne Rückhalt bei seinen Bezugspersonen sucht, hat er durchaus seine eigenen Ideen, wie man sich den Tag spannend gestalten kann. Sei es das Entdecken neuer Ecken, das spielerische Erkunden der Umgebung oder kleine kreative Einfälle im Welpenalltag... langweilig wird es mit Urmel sicher nicht.

Der Hundejunge liebt es, mit anderen Hunden zu toben, kennt die Grenzen bei erwachsenen Hunden und genießt es anschließend, sich müde gespielt an seinen Menschen oder einen Hundefreund zu kuscheln.

Urmel wünscht sich eine Familie, bei der er endlich ankommen darf. Menschen, die ihn auf seinem Weg begleiten, ihm Halt geben und die Welt mit ihm entdecken – liebevoll, geduldig und mit einem sicheren Zuhause im Herzen!

Natürlich muss Urmel noch das kleine Welpen-Einmaleins lernen, aber mit einem treuen Blick zu seinem Menschen und seiner natürlichen Neugier wird er auch das mit Bravour meistern.

Können Sie sich vorstellen Urmel mit seinen Knopfaugen ein neues zu Hause geben? Melden Sie sich gern bei uns, denn sein kleines Köfferchen hat Urmel bereits gepackt!

Feuer2 20Ein Dank, der kaum in Worte zu fassen ist

Die Zypernpfoten in Not e. V. und das Team des Julia Tierheims möchten sich – auch im Namen all unserer Tiere – zutiefst bedanken.
Für eure Hilfe. Eure Anteilnahme. Eure unglaublichen Spenden. Für all das, was uns durch diese schweren Tage getragen hat.
Was Mitte Juli auf Zypern geschah, hat Spuren hinterlassen, die wir nie vergessen werden – weder in der Landschaft, noch in unseren Herzen.

Ein Albtraum aus Feuer, Hitze und Hilflosigkeit

Am 23. Juli 2025 brachen in mehreren Regionen rund um Limassol verheerende Brände aus. Ganze Landstriche standen in Flammen, über 120 Quadratkilometer wurden zerstört. Wälder, Dörfer, Häuser – und das Zuhause vieler Tiere. Bereits am nächsten Morgen, am 24. Juli, fuhren wir tief in das Brandgebiet bei Vouni. Was wir sahen, ließ uns den Atem stocken: verkohlte Hügel, rauchende Trümmer, verlassene Orte – und eine unnatürliche Stille, wie nach einem Krieg. Was sich nicht verändert hatte, war unser Ziel: Leben retten, wo noch Leben war.



Tiere im Feuer – treu, verängstigt, verloren

Unsere Teams suchten stundenlang zwischen Asche, Baustellen oder übrig gebliebenen, verkohlten Vegetationsresten nach überlebenden Tieren. Viele hatten sich in Löchern oder anderen Stellen verkrochen, unter abgebrannten Hausteilen Schutz gesucht. Andere blieben an ihren Häusern, warteten dort – auf Menschen, die längst evakuiert worden waren. Sie wollten ihr Zuhause nicht verlassen. Sie hofften, ihre Besitzer kämen zurück. Manche von ihnen haben zu lange gewartet. Diese Tiere mussten wir zurücklassen. Und das tut weh. Mehr, als Worte sagen können. Denn gegen diese gewaltigen, alles verschlingenden Feuerwände waren wir machtlos.

Was wir tun konnten – und noch immer tun

Trotz allem haben wir viele Tierleben gerettet – traumatisiert, verletzt, völlig erschöpft. Viele Tiere, die im Chaos weggelaufen waren, konnten nach ihrer Versorgung zurück in ihre Familien. Andere wurden schwer verletzt zu unserer Tierklinik Happy Valley gebracht. Dort wurden sie versorgt – Brandwunden, Dehydrierung, Rauch in den Lungen, im Fell. Sie verbrachten Tage in klimatisierten Räumen, unter medizinischer Überwachung und wurden gesäubert. Viele konnten sich stabilisieren und inzwischen zurück in ihre gewohnte Umgebung. Auch wenn dort oft noch immer kein Strom oder Wasser vorhanden ist. Hunde, denen es besser ging, brachten wir ins Julia Tierheim. Unsere eigenen Tiere mussten zusammenrücken – doch dank unserer etwas größeren Unterkünfte konnten wir improvisieren. Wir haben alles getan, was wir konnten. Und wir tun es noch immer. Jeden Tag.

   
© Zypernpfoten in Not e.V.